



Schmucklexikon

Was unterscheidet den Brillanten vom Diamanten? Was bedeutet Santa Maria? In unserem Lexikon entdecken Sie Wissenswertes aus der Welt der Juwelen und der Goldschmiedekunst.
Sie ist der Klassiker unter den Perlen: Die Akoyaperle war die erste, deren Zucht Anfang des 20. Jahrhunderts gelang. Heute kommt sie überwiegend aus Japan, daneben aus China und Vietnam. Zur Zucht wird die Akoya-Perlenauster, die Pinctada martensii, genutzt. Akoya-Zuchtperlen werden in der Regel zwei bis neun Millimeter groß. Sie bestechen durch ihren intensiven Lüster und ihr helles Farbspektrum von Weiß, Rosé und Creme bis hin zu Silbergrau.
Der Altschliff stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist der direkte Vorläufer des heute bei Diamanten am häufigsten vorkommenden Brillantschliffs. Der Altschliff wurde mit einer anderen Anzahl und Anordnung der Facetten gestaltet als später beim Brillanten üblich. Daher wirken Diamanten, die im Altschliff gestaltet wurden, nicht so feurig und leuchtend wie der Brillant. Es gibt verschiedene historische Diamantschliffe, die in altem Schmuck vorkommen. Steine mit diesen Schliffen werden heute allesamt als Diamant-Altschliffsteine bezeichnet.
Als der griechische Gott Dionysos der jungen Nymphe Amethyst allzu aufdringlich nachstellte, verwandelte die Göttin der Keuschheit sie in einen funkelnden Edelstein. So erklärte Aristoteles den Ursprung des Amethysts und seine angebliche Kraft, den Träger vor Trunkenheit zu schützen. Daher auch der Name, der vom griechischen améthystos nicht trunken stammt. Der Amethysts gehört zur Gruppe der Quarze, ist sattviolett bis blassrotviolett. Bei Erhitzen verändert sich die Farbe (Citrin). Bedeutendste Vorkommen liegen in Südbrasilien, Uruguay und Madagaskar.
Die Ankerkette gehört neben der Panzerkette zu den klassischen Kettenformen. Charakteristisch für die Ankerkette sind ovale Kettenelemente, die abwechselnd horizontal und vertikal miteinander verbunden sind. Dies ist eine der reißfestesten Kettenarten überhaupt. Die Ankerkette ist die Grundform für viele Variationen: Zum Beispiel können die einzelnen Kettenelemente abgeflachte (Flachankerkette) oder weich gerundete (Rundankerkette) Außenseiten haben.
Der Sage nach stammt er aus dem Schatzkästchen der Meerjungfrauen: Der Aquamarin, dessen Name aus dem Lateinischen kommt und Wasser des Meeres heißt. Dies offenbart er durch seine lebhaft glänzende Farbe von blassem bis zu tiefem Blau und Blaugrün. Am begehrtesten ist das tiefe Blau, das auch Santa Maria genannt wird. Der Aquamarin gehört zur Gruppe der Berylle. Die bedeutendsten Lagerstätten befinden sich in Brasilien und Madagaskar.
















































